Reiseimpfungen von A bis Z: Alles mit J


Japanische-Enzephalitis-Impfung

Die Japanische Enzephalitis ist eine eher seltene Form der Hirn- und Hirnhautentzündung. Sie tritt in Südostasien und im Westpazifik besonders während der Sommermonsunzeit auf und wird durch Mücken übertragen. Die Inkubationszeit liegt bei 5-15 Tagen. Vorbeugend steht das Vermeiden von Moskitostichen an erster Stelle. Repellents, Insektennetzen und langärmelige Kleidung sind die wichtigsten Schutzmaßnahmen. 

  • Impfung: Für Personen ab dem 2. Lebensmonat ist der Totimpfstoff Ixiaro-R zugelassen. Es erfolgen 2 Grundimpfungen im Abstand von vier Wochen.
  • Empfohlen für: Langzeitaufenthalte in Risikogebieten
  • Auffrischung: Die Wirksamkeitsdauer von Ixiaro-R ist noch unbekannt. Derzeit empfehlen Tropenmediziner exponierten Erwachsenen 1-2 Jahre nach der Grundimmunisierung eine Auffrischimpfung.

In den meisten Fällen verläuft die Infektion mild oder asymptomatisch. Bei schwererem Verlauf zeigt sich ein Grippe-ähnliches Krankheitsbild. Leitsymptome sind Fieber, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Bei Beteiligung des Zentralnervensystems kommt es zu Bewusstseinstrübung, Krampfanfällen, Reflexstörungen und Paresen. Etwa 20 % der schweren Fälle endet tödlich. Die Hälfte der schwer Erkrankten behält neurologische Ausfälle.

Medikamente zur Heilung einer Japanische Enzephalitis stehen bislang nicht zur Verfügung. Die Therapie ist symptomatisch.

Autor: Dr. rer. nat. Annette Diekmann-Müller, Dr. med. Arne Schäffler in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014).


Wir weisen darauf hin, dass die Nutzung
dieses Service den Nutzungsbedingungen
von WhatsApp unterliegt.

News

Nahrungsergänzung im Blick: Oligofruktose
Nahrungsergänzung im Blick: Oligofruktose

Sinn oder Unsinn?

Der Name täuscht: Mit der süßen Fruktose hat die Oligofruktose wenig gemeinsam. Das Nahrungsergänzungsmittel wird zwar vielen Lebensmitteln zugesetzt – aber nicht wegen seines Geschmacks, sondern wegen seiner positiven Wirkung als Ballaststoff.   mehr

So schützt man Kinder vor Allergien
So schützt man Kinder vor Allergien

Mit Stillen, Beikost, Säuglingsmilch

Ob gegen Nüsse, Kuhmilch, Eier oder Schalentiere: Nahrungsmittelallergien sind in Deutschland häufig. Doch mit der richtigen Ernährung im ersten Lebensjahr können Eltern ihren Nachwuchs schützen.   mehr

Tägliche Spritze senkt Gewicht
Tägliche Spritze senkt Gewicht

Extremes Übergewicht?

Abnehmen ist eine Herkulesaufgabe – besonders für schwer Übergewichtige. Doch eine tägliche Spritze unter die Haut kann ihnen dabei helfen. Und zwar ebenso gut wie eine Magenoperation.   mehr

Wann zum HIV-Test?
Wann zum HIV-Test?

Warnsignale beachten

Moderne Medikamente haben die HIV-Infektion zu einer behandelbaren Erkrankung gemacht. Die Chancen sind am besten, wenn die Infektion früh erkannt und therapiert wird. Doch welche Beschwerden sind verdächtig und wann macht ein Test Sinn?   mehr

Was hilft gegen den Husten?
Was hilft gegen den Husten?

Schleimlöser oder Hustenstiller?

Husten ist ein sinnvoller Reinigungsmechanismus. Dennoch beeinträchtigt er häufig den Nachtschlaf, trägt zur Abgeschlagenheit bei und mindert die Leistungsfähigkeit. Welche Arzneimittel zur Linderung des lästigen Erkältungssymptoms gibt es?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

easyApotheke CityLebenstedt
Inhaber Frank Siepert
Telefon 05341/6 11 56
E-Mail city-lebenstedt@easyapotheken.de